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Der große Grillratgeber – Teil II

 

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Sommerzeit ist Grillzeit. Was zunächst sehr appetitlich und einladend klingt, kann durchaus schwer verdaulich enden, wenn die Vorbereitung nicht stimmt. Wer hat es noch nicht erlebt – Gäste und Speisen sind chaotisch an einen zu kleinen Tisch arrangiert, beißender Rauch wabert durch die Nachbarschaft und das Fleisch wird zwar nicht durch, aber dafür trocken. Und natürlich weiß im Nachhinein jeder Gast alles besser als der Gastgeber. Damit Ihnen als Grillmeister bei der nächsten Grillparty solche Desaster erspart bleiben, hat Gardenplaza.de eine kompakte Faktensammlung für Sie zusammengestellt – für eine heile und erfreuliche Grillsaison.

 
Das richtige Grillgut

© epr/ProFagus

Auch wenn die Geschmäcker verschieden sind, wenn es darum geht was auf den Grill kommt, gelten ein paar Hinweise trotzdem für alle.
Egal welches Fleisch man gerne isst, es sollte frisch sein und vom Metzger des Vertrauens kommen – besonders unterstützenswert sind regionale Bauernhoferzeugnisse, da diese nicht weit „reisen” müssen und dementsprechend frischer und umweltfreundlicher sind. Auch ungesunde
 
Konservierungsstoffe, die in abgepacktem Fleisch oft enthalten sind, erspart man sich, wenn man frisch kauft.
Beim Grillen ist es wichtig, dass das gewünschte Fleisch zwar mager, aber nicht zu mager ist. Achtung: alles Gepökelte gehört NICHT auf den Grill – hier bilden sich bei Erhitzen krebserregende Nitrosamine!
Entscheidend ist außerdem der Weg des Grillguts vom Metzger zum Grill, hier sollte man am besten eine Kühlbox mitbringen, damit das Fleisch auch frisch bleibt. Zur Not leistet auch eine Kühltasche wertvolle Dienste.
Als Beilage sowie für alle, die sich lieber vegetarisch ernähren, lässt sich auch diverses Gemüse lecker auf dem Grill zubereiten – Paradebeispiel sind Tomaten, Paprika, Zucchini und Auberginen. Auch Kartoffeln, eingewickelt in Alufolie, werden auf dem Grill sehr lecker.

 
Die richtige Technik

© Mike Frajese/Pixelio

Nun geht es auch schon los mit dem wichtigsten Teil – dem Grillen an sich. Wie schon erwähnt, sollte die Holzkohle vor dem Grillen 20-30 Minuten Zeit haben, um eine ordentliche Glut zu entwickeln. Besonders gut gelingt dies in einem Anzündkamin. Die Kohle ist durchgeglüht und bereit, wenn sie vollständig von einer grau-weißen Ascheschicht bedeckt ist.
 
Nun geht es auch schon los mit dem wichtigsten Teil – dem Grillen an sich. Wie schon erwähnt, sollte die Holzkohle vor dem Grillen 20-30 Minuten Zeit haben, um eine ordentliche Glut zu entwickeln. Besonders gut gelingt dies in einem Anzündkamin. Die Kohle ist durchgeglüht und bereit, wenn sie vollständig von einer grau-weißen Ascheschicht bedeckt ist. Hitzeprobe: Die flache Hand circa 15 Zentimeter über die Kohlen halten. Müssen Sie die Hand schon nach zwei bis drei Sekunden wegziehen, ist die Temperatur für Fleisch erreicht und es kann auf den – bitte sauberen! – Rost.
Was nun folgt, ist entscheidend: Nutzen Sie zum Wenden eine Zange oder einen Wender; Fleischgabeln „verletzen” das Fleisch und es wird schneller trocken. Wenn Sie wissen möchten, wann das Fleisch durch ist, benutzen Sie dazu ein Thermometer, denn das weit verbreitete Einschneiden lässt das Fleisch austrocknen und macht es insgesamt unansehnlich.
Ist das Fleisch fertig, lassen Sie es kurz auf dem Servierteller ruhen, damit die Feuchtigkeit sich wieder gleichmäßig in den Fasern verteilen kann – so schmeckt es einfach besser.

 
Das Drumherum

© epr/Heibi

Die wichtigste Regel beim Grillen ist: Nehmen Sie sich Zeit. So vermeiden Sie Stress, Hektik und daraus resultierenden Frust und Unfälle. Was sonst noch wichtig ist:
 

  • Legen Sie sich alles, was Sie zum Grillen brauchen, auf einen stabilen Beistelltisch neben den Grill. So haben Sie alles sofort zur Hand.
  • Sorgen Sie für Küchenrolle und/oder Servietten, damit Gäste auch mal ohne Reue mit den Händen zupacken können.
  • Stellen Sie Tisch, Stühle und vor allem den Grill sicher und stabil auf, um Unfälle zu vermeiden
  • Lassen Sie genug Platz zwischen Esstisch und Grill, damit alle sich bequem bewegen können
  • Hund und Katze bleiben am besten im Haus, damit keine Unfälle passieren oder Grillgut plötzlich auf mysteriöse Weise verschwindet.
  • Tragen Sie als Grillmeister feste Schuhe! Es gibt kaum etwas Schmerzhafteres als von Öl oder Glut verbrannte Zehen.

  • Verbrennungen sind ernstzunehmende Verletzungen! Bei größeren Verbrennungen bitte sofort an die 112 wenden. Kleinere Verbrennungen am besten für 15 Minuten unter kaltes, laufendes Wasser halten und anschließend mit einem sterilen Verband versorgen. Salben sowie Hausmittelchen – Mehl, Honig oder Ähnliches – sind verboten, hier besteht Infektionsgefahr!
  • Halten Sie für den Notfall einen großen Eimer Sand bereit, um den Grill zu löschen – dies ist die sicherste Methode, wenn der Deckel allein nicht mehr ausreicht um das Grillfeuer zu ersticken.

 
Quellen:
Wikipedia.org/wiki/Grillen
Grillsportverein.de
Pixelio.de

 

 
Weitere Informationen dazu finden Sie hier

News 25. Nov. 2017
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