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Unkrautvernichter - Bio oder Chemie?
Bild: © Floragard.de

Dauerhaft und völlig unkrautfrei wird der Hobbygärtner seine Gartenanlage nie bekommen. Immer wieder wird der Wind Unkrautsamen mit sich bringen und diese im Garten verteilen. Hinzu kommt, dass das Unkraut sehr robust wie auch resistent ist und in der Regel besser sowie schneller wächst, wie jede andere Pflanze. Die meisten Gärtner greifen aus diesem Grund zu chemischen Unkrautvernichtern, die allerdings nicht nur dem Unkraut, sondern oft auch den Pflanzen schaden. Zudem belasten sie die Umwelt. Besser sind in jedem Fall biologische Unkrautvernichter oder man sticht die Unkrautpflanzen aus. Dies ist zwar ein mühsames Unterfangen und die meisten Pflanzenliebhaber sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, jedoch ist es absolut frei von etwaigen Belastungen der Pflanzen. Besonders der Rasen ist oft anfällig, denn an den feinen Grashalmen bleiben die umherfliegenden Samen gerne hängen. Neben dem unerwünschten Unkraut findet Gärtner hier oft auch unliebsames Moos, welches das Gesamtbild stört. Hier entsteht Handlungsbedarf.


Unkrautvernichter auf biologischer Basis


Der wohl größte Vorteil der biologischen Mittel gegen Unkraut ist, dass im Boden keine Rückstände verbleiben. Dies wird besonders wichtig, wenn der Unkrautvernichter in Gemüse- oder Obstbeeten verwendet wird, denn dann kann das Obst oder Gemüse unbedenklich verzehrt werden. Zudem sind biologische Unkrautvernichter oftmals auf Basis von naturidentischer Essigsäure, somit absolut unbedenklich für Haustiere, Menschen, Insekten und Vögel. Mit den biologischen Mitteln werden nahezu alle Arten Unkraut, die aus Samen oder Wurzeln entstanden sind, bekämpft. Diese Unkrautvernichter sind für kleinere Flächen bereits fertig gemischt und müssen lediglich auf der zu bearbeitenden Fläche verteilt werden - ideal also für kleine Rasenstücke und Beete. Große Rasenflächen sollten mit einem Konzentrat, welches angemischt werden muss, behandelt werden. Eine Wiederholung der Prozedur ist bereits nach wenigen Wochen nötig, damit der Gartenfreund länger Ruhe vor dem lästigen Unkraut hat.


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Chemische Unkrautvernichter


Die chemische Variante, damit der Gärtner den Garten unkrautfrei bekommt ist meist weitaus aggressiver. Alle chemischen Unkrautvernichter sind absolut schädlich für Mensch oder Tier und schädigen die Umwelt nachhaltig. Aus diesem Grund sind sie in weiten Teilen auf Gehwegen, Terrassen und Einfahrten, also auf allen Wegen, die mit Steinen gepflastert sind, verboten worden. Da die chemischen Mittel in Verbindung mit dem Oberflächenwasser auf Steinplatten nicht in den Boden einsickern können, gelangen sie somit in die Kanalisation. Empfindlich hohe Strafen werden hier fällig. Zu den bereits verbotenen chemischen Unkrautvernichtern gehören z. B.: Lebensmittelzusätze wie Salz oder Essig, chlorhaltige Desinfektionsmittel und Haushaltsreiniger. Chemische Mittel, die früher unbedenklich zum Einsatz gekommen sind, sind in der heutigen Zeit verboten.


Probate Mittel gegen Unkraut


Neben dem mühevollen Jäten des Unkrauts ist kochendes Wasser ein gutes Mittel gegen die lästigen Unkrautpflanzen. Es wird einfach über die gewünschte Fläche gegossen und anschließend nach der Trocknung können die abgestorbenen Pflanzenteile entfernt werden. Zudem sollten alle Blüten der Unkrautpflanzen frühzeitig entfernt werden, damit sie sich nicht weiter vermehren können. Der beste Schutz ist in jedem Fall eine Vorbeugung mit Unkrautvlies. Hiermit wird das Wachstum gemindert und das Wasser im Boden gehalten. Stroh oder Mulch auf die oberste Schicht aufgebracht vermindert das Wachstum der Unkrautpflanzen ebenfalls. Wächst das Unkraut zwischen Gehwegplatten, ist ein Messer oder Fugenkratzer ideal, um den lästigen Bewuchs zu entfernen. Wer keinen Wert auf einen englischen Rasen legt, kann einige Unkrautpflanzen stehen lassen, sollte jedoch eine Ausbreitung in jedem Fall vermeiden. Hierzu können die Hobbygärtner spezielle Bereiche mit einer Folie auslegen. Diese Folie sollte 50 Zentimeter tief eingegraben werden. Sie verhindert eine zu große Ausbreitung der Unkrautpflanzen. Oftmals finden Gartenliebhaber einige Unkrautpflanzen gar nicht störend, denn sie bringen Farbtupfer in große Rasenflächen. So dienen Wildkräuter oftmals als Blickfang wie z. B. der Löwenzahn, Weißklee, kriechender Hahnenfuß oder Ackerwinde. Auch als Heilkräuter tun viele Unkrautpflanzen gute Dienste wie beispielsweise die Brennnessel. Gegen einen übermäßigen Moosbefall hilft nur der Vertikutierer, der mit seinen Schneiden die Wurzeln aufreißt und das Unkraut aus dem Rasen zieht.

 

© Gardenplaza 2019

 
 

 

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