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Energie aus der Sonne - Was bei der Installation von Solaranlagen zu beachten ist
© istock.com/Lichtspieler

Alternative Energiequellen sind gefragter denn je. Nicht nur auf den Dächern von Bauernhöfen, auch auf privaten Dächern sieht man immer mehr Solarpaneele. Wer zu Hause mithilfe einer Solaranlage Wärme und Strom erzeugen möchte, sollte dabei ein paar Dinge beachten.


Liefert die Solaranlage genügend Ertrag?


Solaranlagen haben viele Vorteile, neben umweltfreundlicher Energieproduktion winken Rendite und Steuervorteile. Bevor man beginnt, sich nach Finanzierungsmöglichkeiten umzusehen oder sich den Gewinn ausrechnet, sollte man zuerst einmal klären, ob eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des eigenen Hauses überhaupt genügend Ertrag abwerfen würde, sodass sich eine Installation lohnt.


Ausschlaggebend für die Menge des produzierten Stroms sind


  • die Größe der Anlage,
  • die Ausrichtung und Neigungswinkel des Daches,
  • die Anzahl durchschnittlicher Sonnenstunden in der Region.


Die Anlagengröße ermittelt sich sowohl aus dem Bedarf als auch aus der verfügbaren Dachfläche. Die Dachgröße kann über die Baupläne herausgefunden oder über eine Satellitenansicht des Hauses errechnet werden. Für den Bedarf ist wichtig, ob man den Strom nur für die Eigennutzung oder auch für die Einspeisung ins Stromnetz produzieren möchte. Ein Kilowatt Peak ergibt in Deutschland etwa zwischen 800 und 950 kWh Strom. Dafür wird eine Fläche von etwa 8 bis 10 Quadratmetern benötigt. Um 4.000 kWh Strom für den Eigenbedarf und die Einspeisung erzeugen zu können, wären etwa 5 Solarmodule und insgesamt 50 Quadratmeter Dachfläche notwendig.


Um eine optimale Leistung der Anlage zu erreichen, sollte das Dach nach Süden ausgerichtet sein, einen Neigungswinkel von durchschnittlich 45 Grad haben und nicht von Bäumen oder anderen Gebäuden beschattet sein. Die regionalen Sonnenstunden sind in Süddeutschland höher als im Norden.


Welche Kosten entstehen?


Solarmodule kosten derzeit pro Kilowatt Peak zwischen 700 und 1.000 Euro. Zusammen mit der Montage erhöhen sich die Kosten auf etwa 1.600 Euro pro Kilowatt Peak. Bei einer kleinen Solaranlage mit einer Leistung von vier bis sechs Kilowatt Peak ergeben sich für ein Eigenheim also Grundkosten von etwa 8.000 Euro. Dazu kommen noch Wartung, Versicherung und Zählergebühren.


Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?


Kleinere Anlagen von bis zu 10 Kilowatt Peak können durch private oder staatliche Öko-Kredite finanziert werden, z. B. bei der Ethikbank oder der KfW. Banken finanzieren solche kleinen Anlagen oft mit bis zu 40.000 Euro.


Die Finanzierung einer Photovoltaikanlage ab 10 Kilowatt Peak oder mit Kosten ab 40.000 Euro wird über Geschäftskredite geregelt. Auch Privatpersonen können sich solche Kredite holen, müssen jedoch über ein Geschäftskonto beim Kreditgeber verfügen. Für solche Anlagen sollte man neben ausreichender Dachfläche auch über eine gewerbliche Anmeldung verfügen.


Über die Einspeisevergütung durch den Staat sowie die Einsparungen durch eine autarkere Stromversorgung rentiert sich die Anlage nach und nach.


Wie sieht es mit Umlagen und Steuern aus?


Durch die EEG-Reform 2014 sieht der Staat eine Ökostrom-Umlage für eigengenutzten Strom aus der eigenen Solaranlage vor. Private Solarstromerzeuger mit kleinen Anlagen bis 10 Kilowatt Peak sind jedoch von dieser Umlage ausgenommen.


Steuerlich können sich einige Vorteile ergeben, denn die Betriebskosten sind absetzbar. Wartungskosten, Zählergebühren, Versicherung, Reparatur, etc. lassen sich steuerlich geltend machen. Mehr über die Steuervorteile lassen sich hier nachlesen.

 

© Gardenplaza 2019

 
 

 

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