kopf-lp-gartenhaeuser2.png

Gartenhäuser – Echte Alleskönner im Grünen

Egal ob für die Grünfläche hinter dem Eigenheim oder den Schrebergarten: Ein Gartenhaus bietet viele Möglichkeiten! Doch: Welches Modell ist das richtige? Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Arten von Gartenhäusern und zeigen Ihnen, in welchen Bereichen sie sich am besten einsetzen lassen. Außerdem geben wir Ihnen Tipps für die Planung ihres eigenen Bauprojektes und stellen die richtige Pflege für die entsprechenden Materialien im Außenbereich vor.
 
 

1. Welche Arten von Gartenhäusern gibt es?

Je nach Nutzungsart bieten sich unterschiedliche Materialien an. Soll das Gartenhaus zum Beispiel ganzjährig als Wohnraum genutzt werden, empfiehlt es sich eine vollisolierte Variante zu wählen. Modelle mit Dachüberstand haben den Vorteil, dass sie die Wohnfläche um eine kleine, überdachte Terrasse ergänzen.  Bei der Wahl spielt vor allem die Nutzungsart eine wichtige Rolle. Zusätzlicher Wohnraum, ein Ort zum Spielen für die Kinder oder eine Möglichkeit zur Unterbringung der Gartengeräte – all das ist möglich und lässt sich mit dem passenden Gartenhaus aus den verschiedensten Materialien wie Holz, Edelstahl oder High Pressure Laminate realisieren. Als Blickfang werten die Alleskönner jede Fläche auf! Wer über wenig Platz verfügt kann sich über Mini-Varianten freuen, die selbst in den kleinsten Garten passen. Planung und Aufbau überlässt man entweder den Profis oder nutzt einen Online-Konfigurator, der die individuelle Zusammenstellung und ein anschließendes Bauprojekt im Do-it-yourself-Style ermöglicht. 
 

An vollisolierten Modellen können sich Klein und Groß das ganze Jahr über erfreuen (Cube fx)

Blockbohlenhäuser in Rahmenbauweise überzeugen durch hohe Stabilität (Ganama)

HPL-Platten bieten Sitzpolstern und co auch in den kalten Monaten zuverlässigen Schutz (Ganama)

2. Welche Möglichkeiten bietet ein Gartenhaus?

Ein kleines Haus im Garten eröffnet viele Möglichkeiten. Alles was im Eigenheim keinen Platz mehr findet kann zum Beispiel in einem kleinen Geräteschuppen ausgelagert werden. Hier finden auch Rasenmäher & Co ihren Platz. Wer lieber weiteren Wohnraum schaffen möchte, denkt dabei vielleicht an ein Büro, um ungestört und mit einem Blick ins Grüne seiner Arbeit nachgehen zu können. Oder soll es doch die eigene Sauna für das Home-Spa-Erlebnis sein? Kinder freuen sich hingegen über ein kleines Häuschen, das ganz auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und auch noch in ihren Lieblingsfarben gestrichen werden kann. Gemeinsam mit den Kleinen könnten in einem Gewächshaus außerdem Gemüsesorten gesät werden, die anschließend auf dem Tisch landen. Dabei lernen die Kinder nicht nur Anbaumöglichkeiten kennen, sondern können sich auch über ganz frische, lecker Möhren, Tomaten oder Gurken aus dem eigenen Garten freuen. 
 
 
 
 
 

2.1 Aufbewahrung für Rasenmäher & Co

Den Rasenmäher immer wieder im Keller verstauen zu müssen ist Ihnen zu anstrengend? Ein kleines Gartenhäuschen, das zur Aufbewahrung solcher Geräte genutzt werden kann schafft Abhilfe bei diesem Problem! Durch ihre Kompaktheit nehmen die meisten Modelle kaum Platz im Garten weg und ermöglichen trotzdem jede Menge Stauraum. 

Mit seinem klaren und funktionalen Design passt das Gerätehaus in jeden Garten (Skan Holz)

Modelle aus Stahl sind einfach zu montieren und dauerhaft haltbar (Siebau Raumsysteme)

Auch Fahrräder, Roller und co können im Garten sicher verstaut werden (die-zweiradgarage)
 

2.2 Wellness im eigenen Garten

Bisher haben Sie von einer Sauna nur im Urlaub oder im Schwimmbad profitieren können? Damit ist jetzt Schluss! Mit ihrer eigenen kleinen Gartensauna können sie sich den Wunsch von Wellness im heimischen Garten erfüllen. Ob am Wochenende oder ganz entspannt nach der Arbeit, ab sofort gibt es keine Öffnungszeiten mehr, an die sich gehalten werden müsste. Wer lieber unter freiem Himmel schwimmt, plant einen Swimmigpool ein.

Mit einer Gartensauna wird der Wunsch vom Home-Spa schnell zur Wirklichkeit (Cube fx)

Erholung pur: Eine Saunahütte bereichert den Garten auch optisch (B+S Finnland Sauna)

Wem im Haus der Platz fehlt, der realisiert sich den Traum von der Sauna ganz einfach im Garten (Cube fx)

2.3 Erweiterter Wohnraum

Ob als Partyraum, Atelier oder Übernachtungsmöglichkeit für Gäste: Ein Gartenhaus erweitert ihren Wohnraum und schafft problemlos zusätzliche Fläche, die ganz individuell genutzt werden kann. Im Sommer lässt sich hier am Abend die perfekte Gartenparty veranstalten. Beim Grillen beginnt es plötzlich wie aus Eimern zu schütten? Wandern Sie mit ihren Gästen doch schnell rüber ins Gartenhaus. Wer den Platz lieber für die Arbeit nutzen möchte, kann sich auch sein eigenes Gartenbüro einrichten.

Vom Büro direkt ins Grüne: Ein Gartenhaus verspricht ein Nebengebäude, das zu allen Ansprüchen und Bedürfnissen passt! (Cube fx)

Auch ein geschlossener Gartenpavillon bietet viel Platz und lässt sich zum Beispiel ideal als Hobbyraum nutzen (Riwo)

Modernes Design mit Dachüberstand: Per Online-Generator lassen sich solch Wünsche ganz einfach realisieren (Skan Holz) 

2.4 Spielspaß für Kinder

Da bekommen selbst die Großen nochmal Lust aufs Toben: Kleine Gartenhäuser, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt wurden, sorgen für abwechslungsreichen Spielspaß im Grünen. Kreativität und Fantasie werden hier genauso gefördert wie die Bewegung an der frischen Luft.

Kindgerecht und bunt: Individuelle Farbkombinationen machen jedes Spielhaus zum Unikat (Delta Gartenholz)

TÜV-geprüfte Geräte schaffen ideale Voraussetzungen für ein Spielparadies im Garten (Delta Gartenholz)

Einige Modelle lassen sich mit Rutsche, Leiter und co beliebig erweitern (Delta Gartenholz)

2.5 Selbstversorgung mit Gewächshäusern

Wissen wo es herkommt: Wer bei Obst und Gemüse wert auf die Herkunft legt, profitiert von einem Gewächshaus, das den eigenen Anbau ermöglicht. Als stabile, lichtdurchlässige Konstruktion schützt es Pflanzen vor Wind und Wetter und sorgt so dafür, dass diese in Ruhe wachsen können. Ein Fundament schützt darüber hinaus vor Bodenfrost. Die meisten Gewächshäuser lassen sich auch mit weiteren Funktionen zur Lüftung, Regelung der Temperatur oder Beschattung ausrüsten.

Gewächshäuser in Pyramidenoptik sind ein optisches Highlight für jeden Garten (Burford the British Style)

Mit einem Gewächshaus ist man auch bei Frost auf der sicheren Seite, was den Gemüseanbau betrifft (Wama)


 

Schnell und komfortabel: Mit einem Gewächshaus ganz einfach zum Selbstversorger werden (Princess)

3. Selbst zum Bauherren werden

Planung und Aufbau überlässt man entweder den Profis oder nutzt einen Online-Konfigurator, der die individuelle Zusammenstellung und ein anschließendes Bauprojekt im Do-it-yourself-Style ermöglicht. Bevor mit dem Bau des Gartenhauses begonnen werden kann, gilt es, einige Punkte zu beachten. Ein wichtiger Faktor ist der richtige Standort. Zudem sollte stets geprüft werden, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, denn auch bei einem Gartenhaus handelt es sich um ein Gebäude. Bei einer vorübergehenden Nutzung ist im Normalfall keine Genehmigung erforderlich, soll die Nutzung jedoch langfristig als Wohnraum erfolgen, gibt es unterschiedliche Vorschriften, die sich je nach Bundesland unterscheiden. Hier gilt es, sich vorher bei der zuständigen Gemeinde oder dem entsprechenden Bauamt gut zu informieren!

Die hochwertigen Bausätze sind so verständlich konzipiert, dass der Aufbau auch in Eigenregie erfolgen kann (Skan Holz) 

Mit der passenden Akzentbeleuchtung lässt sich der Weg zum Gartenhaus sicher und schön gestalten (Rainpro)

Durch eine moderne Verkleidung mit PVC-Profilen lässt sich das Gartenhaus optisch perfekt auf die Umgebung abstimmen (profil dekor)

3.1 In 10 Schritten zum Gartenhaus

 
1. Über die Nutzungsart entscheiden: Jenachdem ob das Haus am Ende bewohnbar sein soll oder nur Gartengeräte und Pflanzen beherbergen soll, bieten sich unterschiedliche Modelle an. Ob Gartensauna, Rückzugsort oder Außenbüro: Alles ist möglich!
 
2. Materialentscheidung treffen: Stein, Holz, Kunststoff und Metall: Jedes Material hat seine ganz eigenen Vorzüge. Als ökologische, langlebige Lösung überzeugen Gartenhäuser aus Holz, die zudem oft bereits als leicht selbst aufzubauende Bausätze erhältlich sind. Glas und Polycarbonat kommen hingegen vor allem bei Gewächshäusern zum Einsatz.
 
3. Wahl des richtigen Standortes: In welchem Teil des Gartens soll sich das neue Gartenhaus befinden? Wie viel Platz ist dort vorhanden? Müssen eventuell noch Pflanzen entfernt werden um einen geraden Untergrund zu bekommen? Diese Fragen gilt es im Vorfeld zu beantworten und sich anschließend über die rechtlichen Vorschriften zu informieren! Außerdem spielen weitere Faktoren wie die Bodenbeschaffenheit oder die Himmelsrichtung eine wichtige Rolle.
 
4. Baugenehmigung beantragen, falls nötig: Wie bereits erwähnt unterscheiden sich die Richtlinien in diesem Bereich von Bundesland zu Bundesland. Am besten ist, im Vorfeld alle nötigen Informationen bei der Gemeinde oder dem Bauamt zu erfragen. Auch Abstandsvorgaben müssen zum Beispiel eingehalten werden, meistens handelt es sich hier um drei Meter bis zur Grundstücksgrenze.
 
5. Kosten kalkulieren: Stehen ihre Pläne fest, sollten Sie sich auf jeden Falle einen Überblick über das zur Verfügung stehende Budget verschaffen: Können damit alle nötigen Ausgaben finanziert werden?
 
6. Fundament planen: Eine wichtige Voraussetzung ist das optimale Fundament, denn schließlich soll ihr Gartenhaus ja einen sicheren Stand haben. Unterschieden werden hier Platten-, Streifen- und Punktfundamente, die je nach Bodenbeschaffenheit und Belastung unterschiedlich gut geeignet sind.
 
7. Elektrische Anschlüsse planen: Wollen Sie ihr Gartenhaus zum Beispiel als Outdoor-Küche, Sauna oder Büro nutzen benötigen Sie eine entsprechende Stromversorgung. Um diese zu gewährleisten, muss im Außenbereich ein passendes Kabel verlegt werden. Am besten fragen Sie hier einen Elektiker um Rat!
 
8. Wasseranschluss planen: Soll in ihrem Gartenhaus Wasser fließen, müssen Rohre verlegt werden, die einen guten Frostschutz benötigen. Alternativ lässt sich natürlich auch Regenwasser nutzen, das vor dem Haus auf unterschiedliche Weisen gesammelt werden kann.
 
9. Montage oder DIY? Viele Gartenhäuser lassen sich dank einfacher Bausätze gut selbst aufbauen, andernfalls wird oftmals ein Montage-Service angeboten.
 
10. Farbliche Gestaltung: Ob perfekt in die Umgebung eingepasst oder ein farbenfrohes Highlight, bei der Optik sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Jenachdem aus welchem Material ihr Gartenhaus besteht, gilt es unterschiedliche Dinge zu beachten. Holz sollte zum Beispiel durch eine Lasur vor Umwelteinflüssen geschützt werden.
 

4. Die richtige Pflege

Zu guter Letzt geben wir einen Überblick über die Möglichkeiten, die sich für die Pflege des Materials im Außenbereich anbietet. Damit das Gartenhaus auch nach vielen Jahren noch ein optisches Highlight darstellt, ist es wichtig, die Materialien regelmäßig zunächst zu reinigen und dann zu pflegen. Reinigung und Pflege sollten stets auf das jeweilige Material angepasst werden. Bei allen Häusern sollte zunächst grober Dreck sowie Spinnenweben und ähnliches entfernt werden. Mit einem Gartenschlauch können Oberflächen und Dach anschließend abgespritzt werden. Ist das Häuschen aus Holz, sollte die Fassade direkt nach dem Aufbau mit einem Schutz versehen werden, wenn dieser nicht bereits vorab aufgetragen wurde. Wasserabweisende, wetterfeste Pflegeöle sind in vielen Farben erhältlich und bewahren das Material vor dem Austrocknen. Auch für Gartenhäuser aus Kunststoff, Aluminium oder ähnlichem gilt: Reinigung und Pflege sind mindestens 1-2x im Jahr Pflicht!

Multi Isolier-Lack 3in1 kombiniert die Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung zur einfachen Pflege von Holz im Außenbereich (Remmers)

Wetterschutz inklusive: Ein guter Außenanstrich muss nicht nur dekorativ wirken, sondern auch die Oberfläche schützen (Alpina)

Einmal auftragen reicht: Schon sieht das Holz wieder frisch und gepflegt aus und bietet zuverlässigen Schutz vor Wind und Wetter (Mellerud)